DJB mit der Schulsportstafette der Deutschen Schulsportstiftung

Im Zeitraum vom 27.09.21 - 01.10.21 fand die Schulsportstafette der Deutschen Schulsportstiftung in Zusammenarbeit mit dem DJB für Judo/Sumo statt. Hier ein Angebot für Schulen und Vereine. Auch die IGF in Kiel beteiligte sich daran.

[16.09.2021 Arndt] Der DJB-Schulsportreferent Oliver Pietruschke informiert über die Möglichkeiten, die die Schulen speziell in der Woche Ende September durchführen können. „Wir wollen trotz der Einschränkungen, insbesondere bezüglich der Kontaktsportarten, Schulen und Vereinen entsprechend der aktuellen, lokalen Hygienerahmenpläne und -bestimmungen die Möglichkeit geben, schulische Wettkämpfe im kämpferischen Kontext auszurichten.“

Dazu gibt es eine entsprechende Ausschreibung und Listenmaterial als Unterstützung für die Durchführung der Wettkämpfe. Gerade die bewährten Sumo-Turniere können genutzt werden, um die Kinder auch an Judo heranzuführen. „Diese Turniere können individuell auf die Bedürfnisse vor Ort angepasst werden und bedarf keiner konkreten Vorkenntnisse der Schüler“, sagt Pietruschke.

Diese Wettkampfform ist auch im Freien umsetzbar und in der Größe und Zielgruppe variabel nutzbar. (z.B. Klassenintern, Jahrgangsintern oder wenn möglich auch schulübergreifend). Das Angebot richtet sich an alle interessierten Jahrgänge aller Schulformen.

„Wir hoffen, dass die Schulen zahlreich von diesem Wettkampfformat Gebrauch machen können und durch die Vereine in ihrer Umgebung kooperativ unterstützt werden“, bittet Pietruschke die Vereine um Hilfe für die Schulen.

Diesen Aufruf befolgte auch die Integrierte Gesamtschule in Friedrichsort/Kiel unter der Judo AG Leitung von JVSH Breitensportreferentin Silke Rühl. Der Wettkampf wurde unter den 7.Klässlern durchgeführt. Hier zum Nachmachen die Wettkampfbeschreibung:

Alle Schüler*innen treten in gemischten Pools (max. 5er-Pools) entsprechend der Zahl teilnehmenden Mannschaften (Klassen) auf einer Wettkampffläche von 2x2 Metern gegeneinander an. Diese kann aus einer Mattenfläche mit Sicherheitsfläche oder einer durch flache, weiche Markierungshütchen abgesteckten Fläche bestehen. (Auf Matten sollte barfuß, auf dem Hallenboden oder dem Rasen mit Turnschuhen gekämpft werden) Ziel ist es sein(e) Gegner*in vollständig aus der Wettkampffläche herauszuschieben oder zu -ziehen.

Die Person, die als erste 3 Punkte (ein Punkt je herausbefördern) erzielt hat, gewinnt die Begegnung (Judowürfe sind nicht erlaubt!). Verliert jemand beim Schieben oder Ziehen das Gleichgewicht und fällt auf die Knie oder andere Körperteile, geht ebenfalls ein Punkt an den/die Gegner*in. Der/die Gegner*in muss dabei mit zwei Händen gegriffen worden sein, um ein Schubsen zu verhindern (verboten!!!). Sichern der Gegner*in durch Festhalten bei möglichem Gleichgewichtsverlust ist die wichtigste Grundvoraussetzung für einen freundschaftlichen und fairen Zweikampf. Regelverstöße führen nach einer Verwarnung zum Punkt für den/die Gegner*in. In einem Pool kämpft Jede(r) gegen Jede(n).

Für die Einzelplatzierungen gibt es Punkte, die zu einer Klassen- und/oder Schulwertung zusammengefasst werden können (z.B. 1. Platz = 7 Punkte; 2. Platz = 5; 3. Platz = 3, 4. Platz =2 und 5. Platz = 1). Die Gesamtpunktzahl aller Schüler*innen einer Klasse wird durch die Zahl der Klassenteilnehmer*innen (Klassenwertung) oder durch die Zahl der Klassen (Schulwertung) geteilt.

Grundsätzlich sind auch bewährte, alternative Formen des Judo-Sumo-Turniers, Zählweisen oder Organisationsformen möglich.

Gez. Breitensportreferentin S. Rühl

Text: DJB, JVSH, privat

Foto: Rühl

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