Ehrung Sönke Petersen
Am 28. Juni nutzte unser Präsident Thorsten Lange die Landesliga Hinrunde, um Sönke Petersen den 3. Dan im Judo zu verleihen.
Wenn man auf Sönkes beeindruckenden Werdegang blickt, wird schnell deutlich, dass wir es hier mit einer Persönlichkeit zu tun haben, die sich mit außergewöhnlicher Leidenschaft, Kompetenz und Ausdauer in den Dienst unseres Sports und des Kampfrichterwesens gestellt hat.
Seit 1972 betreibt Sönke aktiv Judo. Damit betreibt er unsere schöne Sportart bereits seit mehr als fünf Jahrzehnten. Die Werte des Judo – Respekt, Bescheidenheit, Verantwortung und gegenseitige Wertschätzung – sind für ihn dabei nie bloße Worte geblieben, sondern wurden stets gelebt und vorgelebt.
Als Kampfrichter ist Sönke seit nunmehr 43 Jahren aktiv; eine Zeitspanne, die für sich allein schon außergewöhnlich ist. Noch bemerkenswerter wird diese Leistung dadurch, dass er seit 25 Jahren die höchste Kampfrichterlizenz des Deutschen Judo-Bundes innehat.
Doch Sönke hat sich nie darauf beschränkt, nur auf der Matte Verantwortung zu übernehmen. Über viele Jahre hinweg hat er das Kampfrichterwesen auch organisatorisch und strukturell mitgestaltet. In gleich zwei Bezirken war er als Kampfrichterreferent tätig und hat dort die Ausbildung, Förderung und Entwicklung zahlreicher Kampfrichterinnen und Kampfrichter begleitet. Dabei konnte man ihn stets als engagierten, sachlichen und hilfsbereiten Kollegen erleben. Jemanden, der sein umfangreiches Wissen gerne weitergibt, der zuhört, unterstützt und immer das Wohl des Sports im Blick hat.
Sein Engagement reicht weit über die nationale Ebene hinaus. Sönke vertrat das deutsche Kampfrichterwesen auch auf internationalem Parkett. Einsätze unter anderem in Helsinki in Finnland sowie zuletzt in Dänemark belegen die hohe Wertschätzung, die ihm auch über die Landesgrenzen hinaus entgegengebracht wird.
Neben seinen Einsätzen auf und neben der Matte sorgt Sönke seit einigen Jahren als Verantwortlicher für den Newsletter der Bundeskampfrichter dafür, dass Informationen, Entwicklungen und Neuigkeiten zuverlässig an die Kampfrichtergemeinschaft weitergegeben werden. Auch hier zeigt sich sein unermüdlicher Einsatz für die Gemeinschaft.
Bereits 1986 legte er die Prüfung zum 1. Dan ab und schon ein Jahr später folgte der 2. Dan.
43 Jahre als Kampfrichter, 25 Jahre davon auf höchstem nationalen Lizenzniveau, jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement, internationale Einsätze, Verantwortung in der Aus- und Weiterbildung sowie die kontinuierliche Unterstützung unserer Kampfrichtergemeinschaft, all das beschreibt die Leistungen von Sönke Petersen. Doch Zahlen und Funktionen allein werden ihm nicht gerecht.
Denn was Sönke besonders auszeichnet, ist seine Verlässlichkeit, seine Leidenschaft für den Judosport und seine Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und das über viele Jahrzehnte hinweg und oft im Hintergrund, dort, wo Engagement besonders wertvoll ist.
Für Sönkes außergewöhnlichen Einsatz, seine langjährige Treue zum Judosport und seine Verdienste um das Kampfrichterwesen in Schleswig-Holstein danken wir ihm von Herzen.
Wir wünschen ihm weiterhin Gesundheit, Freude und viele schöne Momente auf und neben der Judomatte.
Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank, lieber Sönke!
Bilder: Nicole Schlemmer; Bericht: Thorsten Lange




