Bist du persönlich betroffen oder ist dir etwas aufgefallen?

Wir lassen dich nicht allein, wir sind für dich da!

Fühlst du dich angesprochen oder hast du Kummer,

dann melde dich unter:

Das Wohl und der Schutz der Kinder und Jugendlichen ist die Pflicht eines jeden Erwachsenen!

Der Judo-Verband Schleswig-Holstein e.V. steht für ein gesundes und gewaltfreies Aufwachsen der

Kinder und Jugendlichen!

Von allen, die bei uns mit Kindern und Jugendlichen arbeiten erwarten wir:

- dass sie verantwortungsbewusst und respektvoll mit den Kindern und Jugendlichen umgehen,

- dass sie die zu betreuenden Kinder und Jugendliche genau beobachten und sich bei Auffälligkeiten ggf. an den Kinder- und Jugendschutzbeauftragten wenden,

- dass sie dazu beitragen, dass nichts verdrängt oder verschwiegen wird.

Hinsehen, nicht wegschauen! Reden, nicht schweigen!

Neuer Beauftragter für Kinder- Jugendschutz und Gewaltprävention

Wir haben unser Team verstärkt und freuen uns sehr Andreas Neumann für die Themen Kinder- und Jugendschutz, sowie für Gewaltprävention gefunden zu haben.

Unser Beauftragter stellt sich vor

Geboren und aufgewachsen bin ich in Nordrhein-Westfalen, mein Lebensmittepunkt befand sich in Paderborn. Seit 2001 lebe ich in Schleswig-Holstein, seit 2010 mit meiner Frau zusammen in unserem Haus bei Schleswig. Dort wohnen wir sehr naturnah.

Früh in meiner Kindheit bin ich zum Judo gekommen, wobei ich immer mal wieder Kontakt auch mit Jiu Jitsu hatte. Judo habe ich in meiner Kinder- und Jugendzeit sehr intensiv ausgelebt, insbesondere wurden wir in Techniken geschult und auf Meisterschaften vorbereitet. Das Training war in jungen Jahren schon sehr hart und anspruchsvoll. Judo erfüllte somit schon früh mein Leben. Dadurch hatte ich soziale Kontakte, es gab mir Kraft und Zuversicht, ich hatte Erfolge und Anerkennung. Vor allem das Leben mit den Judowerten gab mir Halt, Geborgenheit und Struktur.

All das habe ich zuhause nie erfahren, da ich in sehr schwierigen Verhältnissen aufgewachsen bin. Alkohol und Schläge/Brutalität bestimmten mein tägliches Leben in meinem Elternhaus.

Judo und Jiu Jitsu sind für mich eine Schule für das Leben, welche nicht nur Techniken der Selbstverteidigung beinhalten. Ohne dem wäre ich wohl abgerutscht. Heute mit 59 Jahren ist mir das sehr bewusst. Ich bin dankbar und weiß mein Leben heute zu wertschätzen.

Nun bin ich schon über 50 Jahre auf der Matte und nicht nur mit Judo und Jiu Jitsu eng verbunden. Meine Trainerausbildung habe ich beim Landessportverband absolviert, wobei ich mich im Breitensport weitergebildet habe. Entsprechend habe ich zusätzlich noch andere Lizenzen und Qualifikationen erreicht:

HIIT, Functional Training, Ausdauer im Leistungssport, Faszientraining, Stretching, Ernährung im Sport, Eltern-Kind-Turnen, Aktiver Kinderschutz im Sport/Ansprechpartner, Prävention sexualisierter Gewalt, Die Mindeststandards zur Prävention sexualisierter Gewalt, Mobbing, Suchtverhalten, Schwierige Kinder im Sport, Kinder stark machen, Aufsichtspflicht und Haftung in der Jugendarbeit, Schwierige Gespräche und noch so einiges mehr…

Seit 2013 bin ich Spartenleiter und Trainer der Judo & Jiu Jitsu Sparte Schleswig 06.

Im Jiu Jitsu liegt der Schwerpunkt auf „Straßenbezogene Selbstverteidigung“, sowie in der Messer-und Pistolenabwehr.

Des Weiteren bin ich in viele Projekte eingebunden:

Deeskalationstraining, Antiaggressionstraining, Gleichstellungsbeauftragter, Schulprojekte auch in der Blinden- und Gehörlosenschule, Frauenkurse bei der VHS, seit über 10 Jahren in größeren Projekten vom Ministerium, Selbstwirksamkeit der Kinder stärken und fördern, internationaler Jugendaustausch. Beim letzten geplanten Projekt hätten wir mit der türkischen Nationalmannschaft in der Türkei, Judo trainiert, leider viel es wegen eines Anschlags aus.

Seit 2018 befasse ich mich sehr intensiv mit dem Kinder- und Jugendschutz und sexualisierter Gewalt. Des Weiteren bin ich aktiv in einem festen Kreis von Teilnehmern vom Landes Sportverband, aktiv im Kinder- und Jugendschutz. Wir treffen uns regelmäßig zu Wochenendseminaren oder Schulungen. Die Teilnehmer kommen aus ganz Schleswig-Holstein. Dadurch sind wir immer auf dem neuesten Stand und tauschen uns intern auch über Vorfälle aus.

Da ich selbst über Jahre hinweg schwere häusliche Gewalt erlebt habe, hat dieses Gefühl von Hilflosigkeit und tiefer Verletztheit, Narben hinterlassen. Deshalb ist es mir wichtig für die Opfer da zu sein. Sie zu begleiten und Perspektiven und Anlaufstellen aufzuzeigen.

Ich verfüge über diverse Kontakte zu sozialen Einrichtungen z.B., der Diakonie, Brücke, sowie dem Jugendamt.

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